Neues von der Jugendarbeit
Am Mittwoch nahm Kurdirektor und Bürgermeister Karl-Josef Wederhake knapp fünfzig Unterschriften von Juister Kindern und Jugendlichen aus der Hand vom „Kinner un Lü“-Förderverein-Vorstand entgegen. Wie bereits berichtet haben sich die heranwachsenden Insulaner einstimmig für die Schaffung neuer Jugendräume im so genannten OT-Lager stark gemacht. Die bislang leer stehenden Personalräume des Baulagers sollen verkauft werden und der Verein hat bereits das Gespräch mit den interessierten Firmen gesucht, damit an dieser etwas außerhalb des Ortes gelegenen Stelle der lang gehegte Wunsch nach einem Juister Jugendzentrum in Erfüllung gehen kann. Auf einem gelben Plakat haben die Jugendlichen in Schlagworten niedergeschrieben, was sie von einem solchen Jugendtreff erwarten. Neben Standardwünschen wie Musikanlage, Teeküche und Möbeln standen auch konkrete inhaltliche Wünsche auf dem Blatt: Hausaufgabenhilfe, Begegnungsstätte mit Gästejugendlichen, Sport- Koch- und Tanzkurse. Als besonders erfreulich sieht der Verein an, dass Vorstandsmitglied Heike Cohrs von den Kindern akzeptiert und als Betreuungsperson gewollt ist. Cohrs, die seit einigen Wochen die Jugenddisco betreut und auch den bisherigen Treffpunkt im Januspark besucht, freut sich über den guten Draht, der zwischen ihr und den Jugendlichen entstanden ist. „Das bisherige Herumlungern im Park ist eine Schande, sowohl für die Jugendlichen wie auch für die Gemeinde, die den Kids keine andere Möglichkeit zum Treffen bietet. Ich möchte endlich mit der richtigen Arbeit beginnen“, verrät sie, doch damit der Verein sie auf Geringfügigenbasis anstellt, muss das Projekt Jugendzentrum weiter gediehen sein. Aus diesem Grund möchte man nun verstärkt den Kontakt zu Rat und Verwaltung suchen. „Wir haben nun alle Weichen in die richtige Richtung gestellt und sowohl ein professionelles Konzept wie eine engagierte Aufsichtsperson bereitgestellt. Nun müssen die Politiker entscheiden, ob und in welcher Form die Jugendarbeit auf Juist weiter gehen soll“, so Vorsitzende Heike Heiken. Bürgermeister Wederhake versprach, dieses Thema im Mai auf die Tagesordnung des Verwaltungsausschusses zu setzen. Da es sich bei der Unterstützung von Jugendarbeit jedoch um eine freiwillige Ausgabe der Gemeinde handle, könne er den Entscheid der Politiker nicht vorwegnehmen.

Bild links oben Heike Heiken, Karl-Josef Wederhake, Heike Cohrs, unten Reiner Cohrs

Bild links oben Heike Heiken, Karl-Josef Wederhake, Heike Cohrs, unten Reiner Cohrs
geschrieben von: S.Lüpkes am 21. April 2004

Norderneyer Jugendlichen reisen zum Boßeln nach Juist
Am Freitag, den 2. April ist es endlich soweit: Die Norderneyer Jugendlichen reisen auf der „Wappen von Norderney“ mit rund Leuten zum Boßeln nach Juist. Herausgefordert hatte man die Nachbarinsel bereits im letzten Herbst, indem man einem alten Brauch zufolge einen Kloot am Rathaus aufhängte. Doch erschwerte Bedingungen, manch ein Festländer hat keine Ahnung, wie kompliziert eine Reise von Norderney nach Juist sein kann, hatten das sportliche Treffen nun bis kurz vor Ostern verschoben. Dafür hatten die Juister genug Zeit, ein buntes Programm zusammenzustellen. Der Jugendförderverein „Kinner un Lü“ e.V, und der Juister Jugend-Bosselverein laden zu einem Ausflug zur Jugendbildungsstätte am Flugplatz ein. Die vier Kilometer lange Strecke ist eine von zwei auf Juist zum Friesensport geeigneten Straßen. Am Ziel wird es ein gemeinsames Mittagessen geben. Anschließend lädt die katholische Kirchengemeinde alle Teilnehmer zu Kaffee und Kuchen ein, Wattführer Heino Behring verspricht anschließend einen spannenden Vortrag. Ab 16 Uhr werden die Norderneyer und Juister Kids dann im „Haus des Kurgastes“ die Jugenddisco belagern.
Organisator ist der Norderneyer Hermann Wessels verspricht sich von diesem Treffen einen längerfristigen Kontakt, da Inselkinder ähnliche Probleme und Situationen kennen und der Austausch untereinander für alle wichtig ist. Auch die mitreisenden Erwachsenen kommen auf diese Weise mal zu einem umfangreichen Gespräch zum Thema Jugendarbeit auf der Insel. Ob unter dem Motto „Unsere Insel- eure Insel!“ auch ein Gegenbesuch auf Norderney stattfinden wird, bleibt abzuwarten. Das farbenfrohe Plakat, welches Kinder von beiden Inseln gestaltet haben, ist schon ein gutes Zeichen für eine positive Zusammenarbeit.


geschrieben von: S.Lüpkes am 27. März 2004
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"Kinner un Lü" kämpft um ein Jugendhaus
Der Verein „Kinner un Lü“ e.V. hat in der vergangenen Woche die Juister Kinder und Jugendlichen in der im „Haus des Kurgastes“ stattfindenden „Teeny-Disco“ zu ihren Wünschen und Vorstellungen im Punkt „Jugendarbeit auf Juist“ befragt. Heike Cohrs, Vorstandsmitglied des Kinder- und Jugendfördervereins und demnächst als Jugendbetreuerin auf Geringfügigenbasis angestellt, suchte das Gespräch mit den 10- bis 18jährigen Insulanern und gab eine Liste herum, auf der jeder mit seiner Unterschrift den Antrag des gemeinnützigen Vereins auf Räumlichkeiten im so genannten OT-Lager unterstützen konnte. In nur wenigen Minuten hatte man 48 Namen auf dem Papier, was in dieser Altersgruppe beinahe hundert Prozent der auf Juist lebenden Jungen und Mädchen ausmacht. „Wir brauchen ein/en Jugendraum/haus! Wir warten schon so lange!“ lautete das Motto der Unterschriftenliste, und Vereinsvorsitzende Heike Heiken wundert sich nicht, dass sich sowohl die ganz jungen wie auch die volljährigen Kids einsetzten wollen. Das Thema Jugendarbeit sei schon seit mehr als fünf Jahren Hauptthema des Vereins und man habe immer eng mit den betroffenen Jugendlichen zusammen arbeiten wollen. Mit einer fest angestellten Kraft und dem pädagogischen Konzept der Jugendbildungsstätte würde man nun endlich Nägel mit Köpfen machen, dann könne auch die Verwaltung nicht mehr die Augen vor der Notwendigkeit dieser Einrichtung absehen.



Bosselkinder waren auf Norderney
Am Sonntag, den 17.April fuhren 28 Kinder und Jugendliche mit 5 Begleitern zum 2. Inseljugendtreffen nach Norderney. Früh Aufstehen hieß es für alle, 7.15 Uhr ab Hafen Juist. Mit der "Wappen von Juist" war man, bedingt durch den Ostwind, 2 Stunden nach Norderney unterwegs. Dort war der Empfang, trotz langem Warten, sehr herzlich. Die Norderneyer hatten ein gut durchdachtes Tagesprogramm zusammengestellt. Zuerst ging es zum Bosseln ( Ergebnis 3 x unentschieden, 1 x Sieg Norderney, 1 x Sieg Juist ). Danach gab es eine Führung durch das Heimatmuseum und eine Filmvorführung bei der DGZRS. Anschleißend wurde ein Bummel durch die City von Norderney gemacht. Zum Mittagessen ging es ins alte Bootshaus , dort wurden alle sehr gut verpflegt und mit Musik wurde für Stimmung gesorgt. Um 15.30 Uhr hieß es wieder Abschied nehmen, mit dem Versprechen: "Im nächstem Jahr sehen wir uns wieder !"
P.S.: Bezahlt wurde die Fahrt von "Kinder und Lü"
Ein paar Bilder von der Fahrt gibt es hier...

"Chics", ein geplantes Jugendprojekt auf Juist
Liebe Juister Eltern von „Groß und Klein“, liebe Juister

Unsere Juister Jugendlichen wünschen sich einen regelmäßigen Jugendtreff, der „Chics“ heißen soll. Ein Raum dafür wurde gefunden! Die Juister AWO stellt ihn zur Verfügung.

Damit alles rund läuft, sich die Jugendlichen betreut fühlen und auch Regeln beachten, soll jedes Treffen der Jugendlichen von mindestens einem Erwachsenen begleitet und der AWO- Raum nach Beendigung gemeinsam aufgeräumt werden.

Dafür brauchen wir Ihre Hilfe.

Auch Erwachsene, die die Betreuung nur sporadisch übernehmen wollen, sind willkommen.

Denn: CHICS ist kein Verein, eine Mithilfe bedeutet keine Verpflichtung für häufige bzw. regelmäßige Mithilfe.

Wir wollen die Treffen zunächst Freitags von 17- 19 Uhr (für die Jugendlichen von 10 – 13 Jahren) und Samstags von 19- 21 Uhr für Jugendliche von 14 – 18 Jahren stattfinden lassen.

Da es vorrangig darum geht, dass die Jugendlichen von sich aus was auf die Beine stellen, in Kontakt kommen, gemeinsam was veranstalten oder einfach nur reden, ist für die Betreuung gar nicht viel an Vorkenntnissen erforderlich.
Die Jugendbildungsstätte hat ihre Bereitschaft erklärt, für alle Interessierten ein Seminar über Jugendarbeit zu machen.

Als festen Bestandteil für den Jugendtreff wollen wir gelegentlich ein thematisiertes Programm anbieten, z. B. eine Kosmetikanleitung für die Mädchen, in der Vorweihnachtszeit Grußkarten basteln, Computerangebote u. v. m..

Wer Ideen für ein Jugendangebot hat und ein Angebot einbringen kann, ist uns genauso willkommen, wie Diejenigen, die „nur „ die Betreuung wahrnehmen.

Damit wir „Chics“ attraktiv machen, brauchen wir finanzielle Starthilfe und vielleicht auch Sachspenden.

Eine Spende (jeder Euro hilft) ist uns genauso willkommen wie aktive Mithilfe.
Ein Spendenkonto geben wir noch bekannt.

Für die Übernahme von Betreuungszeiten legen wir eine Liste im Spielwarenladen Schmidt am Kurplatz bei Marianne Klooster aus.
So hat jeder die Möglichkeit sich für Betreuungszeiten einzutragen.

Wir hoffen für unsere Jugendlichen, auf eine möglichst große Resonanz und möchten uns schon jetzt bedanken.

Unser nächstes Treffen findet am 13.10.05 um 20:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus, „Alte Schule“ statt. Wir freuen uns, wenn möglichst viele kommen.

Auch unsere Jugendlichen sind herzlich eingeladen und „stehen Rede und Antwort“, wenn es darum geht, warum die Jugendlichen einen regelmäßigen Jugendtreff wünschen, was sie für Ziele und Wünsche haben.

Z.Z. sind bei der Gründung von „Chics“ tätig:
Waltraud Mennenga , Jens Schmidt, Heike Heiken, Thea Lange und
Marianne Klooster
geschrieben von: T.Lange am 09. Oktober 2005

Kinder- und Jugendarbeit auf Juist
2005 hat die AWO-Juist einen Raum zur Jugendarbeit zur Verfügung gestellt. Der Raum wurde liebevoll mit einer Dartscheibe, Spielkonsole und vielem mehr ausgestattet. An vielen Wochenenden war der Raum geöffnet und es wurden Nähkurse und vieles mehr durchgeführt.
Vor allem brauchte keiner von den Kindern und Jugendlichen draußen im Regen zu stehen!
Vielen Dank geht vor allem an die 1. Vorsitzende Frau Waltraud Radauer-Menninga die ehrenamtlich viel Zeit investiert hat. Auch allen anderen Helfern besten Dank! Denn ohne ehrenamtliche Betreuungspersonen könnte dieser Raum nicht geöffnet sein.
2400,- Euro sind von der Gemeinde für den Jugendraum gesponsert worden. Ebenfalls haben sich die Kirchen, Kinner un Lü, Heimatverein, AWO und die Juist-Stiftung bereit erklärt den Jugendraum finanziell zu bezuschussen. Nun soll von diesem Geld eine pädagogische Kraft stundenweise eingestellt werden. Die Gespräche sind im vollen Gange und wir erhoffen uns für den Herbst/Winter einen regelmäßigen Treffpunkt mit festen Öffnungszeiten für "unsere Kinder".

LAN-Party im Jugendraum


Kürzlich fand an einem Samstag im Juister Jugendraum die erste LAN-Party statt, und mit acht Jugendlichen war sie auch gut besucht. Die Idee dazu hatte Ingo Mennenga, der die Party auch organisierte. Jeder der Lust hatte, brachte Computer, Laptop und Spiele mit.

Dann wurde alles miteinander vernetzt und es konnte gegen oder miteinander gespielt werden. Die Jugendlichen waren begeistert, vielleicht auch nicht zuletzt wegen der Pommes weiß/rot, die von Marianne Klooster und Waltraud Mennenga-Radauer zur Stärkung gemacht wurden. Die Pommes selbst wurden von Kerstin Schmidt-Hagenow gespendet. Danach wurde bis 0.00 Uhr gespielt was das Zeug hielt. Wegen der großen Begeisterung soll die LAN-Party auch noch mal wiederholt werden, schon jetzt haben sich wieder einige Jugendliche dafür angemeldet.



Das Nächste, was sich die Jugendlichen wünschen, ist eine Heavy-Metal-Party, die wahrscheinlich nach Ostern steigen soll.